Die Gemeinschaft

Muslime in der Zentralschweiz

Nasreddin Hodja

Posted by Die Gemeinschaft - 1. Januar, 2007

Eines Tages ging Nasreddin Hodja ins Freie, um ein bisschen frische Luft zu schnappen und vom täglichen Stress der Stadt fern zu sein. Er ging lange spazieren und schliesslich wurde er müde. Es war eine drückende Hitze an diesem Tag. Er setzte sich in den Schatten eines Nussbaumes. Er stützte sich mit dem Rücken an den Baum und streckte die Beine aus, da sah er gegenüber ein Kürbisfeld.
In diesem Moment philosophierte er so vor sich hin: „Sicher Gott ist mächtig. Man darf seine Nase nicht in Gottes Werke stecken, aber ich glaube, das ist ein Irrtum. „Guck mal, diese Kürbispflanze. Ihre Frucht ist so gross, aber die Äste, die sie tragen müssen, sind so dünn. Dieser Baum ist aber das Gegenteil. Er ist so gross und so stark, trägt aber nur kleine Walnüsse. Es wäre besser, wenn es umgekehrt erschaffen wäre.“
Während der Hodja so überlegte, fällt plötzlich eine Walnuss vom Baum auf seinen Kopf. Das tat ihm natürlich weh. Im Nu wachte Hodja auf und fing mit dem Bussgelöbnis an: Oh mein Gott, verzeih mir. Sicher, du weisst alles besser. Es war dummes Zeug, was ich eben gedacht habe. Was wäre mit mir geschehen, wenn auf dem Baum ein Kürbis gewesen wäre…?“

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